Die Küche einer bestimmten Region wird durch die in der Region üblichen Gemüse und Obstsorten, sowie von den Vorlieben der Ortsansässigen und “Alteingesessenen”  geprägt.

Jede Region produziert und verwendet, aufgrund von besonderen Gegebenheiten, größtenteils regionale Erzeugnisse und Produkte, um ihre traditionellen Gerichte und deren Zubereitung , für die nächste Generation zu wahren.

Denn, warum muss Deutsche Küche, immer  etwas schweres und deftiges sein?

Auf diese Frage gehen wir in meinen Kursen genauer ein und erarbeiten gemeinsam “Typisch Deutsche” Gerichte ganz neu und zur Überraschung einiger, viel einfacher als man denken möchte.

„Ein bisschen Geschichte“

Da Deutschland mit langen und kalten Wintern zu kämpfen hatte, musste der Großteil der Bevölkerung früher auf eine hohe Energiezufuhr, in Verbindung mit einem langen “Sattheitsgefühl” achten, und an Supermärkte waren damals noch nicht zu denken, somit entstand diese deftige Küche, welche in der heutigen Zeit  nicht mehr für Jeder Mann/Frau geeignet oder gar notwendig ist.

Wer isst denn nicht gerne Omas lecker Schweinebraten, Opas saftige Bierhaxn, oder Mamas Roulade die noch heute, Kindheitsgefühle weckt.

 Klar gabs das früher auch, Sonn und Feiertags, oder zu besonderen Anlässen, der Rest der Woche wurde, vor allem in Deutschland sehr viel mit dem heimlichen Star der Küche gekocht. Kein Rinderfilet, keine Trüffel, es ist die

….Kartoffel

 

Das Hauptnahrungsmittel der alten deutschen Küche war und ist auch heute in traditionellen Gerichten noch immer die Kartoffel!

Deutschlandweit wurden die meisten Gerichte mit oder aus der stärkehaltigen Knollen zubereitet, entweder als Beilage oder Hauptzutat und in allen möglichen Varianten, und das obwohl Friedrich II. , oft auch liebevoll “Der alte Fritz” genannt, erstmal etwas nachhelfen musste, und uns mit dem “Kartoffelbefehl” erst auf die besondere  Knolle neugierig machte. Dazu aber gerne mehr in der Küche.

Neben allen Kohlarten sind Möhren, Rote Beete, Steckrüben, Schwarzwurzel, Spargel, Zwiebel, Kürbis, Erbsen, Bohnen, Lauch, und Champignons. traditionelle Gemüsesorten und finden sich in Rezepten der alten deutschen Küche immer wieder, gern auch in Form von Eintöpfen oder als Beilage, oder Pikante Teigware.

Das übermäßige Fleischangebot und die Nachfrage danach haben dazu geführt, dass gern und viel mit Fleisch gekocht wird, und die deftige, Fleisch lastige Küche mehr als einmal pro Woche Einzug in die heimischen Küchen gehalten hat.

Während viele einfache Rezepte (Arme-Leute-Essen) mit regionalem Gemüse, Knollen und Obst lange Zeit ein Schattendasein pflegten,

hat es die deftige Hausmannskost mit Fleisch von damals ohne Probleme in die neue deutsche Küche geschafft.

„Aber im Trend liegt neuerdings eine Reorientierung auf traditionelle fleischlose Gerichte, da sich viele Menschen bewusst werden, dass der übermäßige Fleischkonsum zulasten der Umwelt, der Tiere und unserer Gesundheit geht“

Auch eine Rückbesinnung auf regionale Anbauprodukte ist zu bemerken, immerhin ist Regionalität das zweitwichtigste Einkaufskriterium der Deutschen für Lebensmittel.

In meinen Einheiten geht es primär um das Grundverständnis der guten „Deutschen Küche“.

Kurs Regionale Küche

  • Kartoffeln aber richtig! (Alles über und mit der Kartoffel)
  • Homemade Spätzle
  • Reis richtig verarbeiten: gebraten, als Sushi oder klassisch als Beilage. Dabei gehen wir auch noch auf die Schadstoffreduzierung bei der Zubereitung von Reisgerichten ein.
  • Heiße Suppen für kalte Tage: Ochsenschwanz-, Rindssuppe, Hühnersuppe und diverse Cremesuppen, sowie ihre Wirkung auf das Immunsystem nach Verletzungen oder Krankheit
  • Gemüse: Die Garmethode machts, denn wir haben ja nix zu verschenken
  • Eierspeisen: Kleines Ei, ganz groß
  • Fleisch, Geflügel, Fisch: Egal ob Bein, Flosse oder Flügel, wir bereiten es richtig zu
  • Fleisch-, Geflügel- und Fischsaucen: Saucen selber zubereiten, geht fast von selbst
  • Salat Grundkurs: Wie behandle und verarbeite Ich Blattslate, Gemüse und Obst um das Beste an Nährstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen zu erhalten. Außerdem so viele Fragen, die man sich oft stellt, die jedoch selten beantwortet werden : Wofür sind Öle im Salat gut? Welcher Essig und warum? Warum Zucker und Kräuter? Ein sehr komplexes aber wichtiges Thema, damit die Salatbeilage als Vitaminbombe wirkt.
Ludwig Hofmann Home Cooking
„Da ich von Kopf bis Fuß leidenschaftlicher Koch bin, entschied ich mich mein erlangtes Wissen an euch weiterzugeben.“ Saisonaler Kochkurs. Regionaler Kochkurs. Italienischer Kochkurs. Thailändischer Kochkurs. Home Cooking Hofmann. Ludwig Hofmann. Kochkurse in Bayern.
Home Cooking mit Ludwig Hofmann

Ludwig Hofmann - Home Cooking

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